Reinigungstipps für Allergiker

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Reinigungstipps für Allergiker

Staubfrei: Reinigungstipps für Allergiker

 

Atemnot. Geschwollene Augen. Hustenreiz. Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Besonders lästig ist es, wenn der Auslöser für die Symptome in den eigenen vier Wänden zu finden ist. Die häufigste Ursache für Niesanfälle oder verquollene Augen im eigenen Haus ist oft eine Hausstauballergie. Doch, dabei ist der Begriff Hausstauballergie so eigentlich nicht korrekt. Denn, die Betroffenen leiden nicht unter dem Hausstaub selbst, sondern unter den Milben bzw. dem Kot der Milben, die sich darin tummeln.

 

Frisch aufgewirbelter Staub kann die Symptomatik bei den Betroffenen noch zusätzlich verstärken. Doch, was tun, wenn das Haus geputzt werden muss? Das bisschen Haushalt macht sich schließlich NICHT von allein’.

 

Was Sie tun können, um sich als Allergiker beim Putzen vor Staub zu schützen und wie Sie künftig einer neuen Staubansammlung vorbeugen erfahren Sie hier:

 

Holen Sie sich Unterstützung

Auch wenn oder gerade wenn Sie AllergikerIn sind, sollten Sie Ihre Wohnung regelmäßig von Staub befreien. Wenn möglich, nehmen Sie sich eine Haushaltshilfe, die Ihnen die staubigste Arbeit abnehmen kann, um Ihre Atemwege nicht unnötig zu belasten. Das kommt finanziell nicht infrage? Sprechen Sie sich mit Familienmitgliedern ab. Wer kann Ihnen unter die Arme greifen? Erklären Sie Ihre Situation und bieten Sie an, an anderer Stelle einzuspringen. Kochen Sie besonders gut? Wer ließe sich da nicht gern bestechen? J

 

Lassen Sie frische Luft rein

Ein Zimmer wurde gerade geputzt? Dann vermeiden Sie die nächsten zwei Stunden, diesen Raum zu betreten. Vor allem, wenn der Boden gesaugt wurde gilt: Abstand halten! Ein Staubsauger wirbelt den Staub erst einmal auf. In der Luft sind nach einer Reinigung etwa 50 Prozent mehr Allergene in der Luft messbar. Es empfiehlt sich deshalb außerdem, nach dem Saugen die Fenster zu öffnen und die gereinigten Räume zu lüften, bevor Sie sich dort aufhalten.

 

Auch während des Putzens wird empfohlen, die Fenster zu öffnen. Das sorgt nicht nur für frische Luft, sondern außerdem für eine geringere Luftfeuchtigkeit, was wiederum für die Atemwege besser ist.  

 

Bodenreinigung für Allergiker

Wenn Ihr Haus oder Ihre Wohnung mit einem glatten Boden ausgelegt ist, sollten Sie dennoch auf einen Besen verzichten und alternativ zu einem Staubsauger greifen. Dieser wirbelt weniger Staub auf und ist zudem in Ausführungen erhältlich, die speziell für Allergiker entwickelt wurden. Zimmer mit glatten Böden sollten Sie mindestens jeden zweiten Tag einmal feucht wischen. Hausstaub und der darin erhaltene Milbenkot werden so in Grenzen gehalten. Feuchtes Wischen, beispielsweise mit Allzweckreiniger, verhindert ein unnötiges Aufwirbeln von Staub und reicht vor allem in Badezimmer und Küche häufig aus, um

 

Gut eingepackt

Milben fühlen sich vor allem in ihrer Matratze und Bettwäsche besonders wohl. Um sich vor Milben zu schützen, sollten Sie ihre Matratzen deshalb in sogenannte Encasings einpacken. Diese Hüllen sind atmungsaktiv und gleichzeitig undurchlässig für Milben. Zusätzlich sollten Sie Ihre Bettwäsche alle 2 Wochen bei 60 Grad mit Waschmittel in der Waschmaschine waschen. Auch das hilft, den Milbenbefall zu reduzieren. Zusätzlich können Sie für Matratzen und Bettwäsche Antimilben-Sprays einsetzen.

 

Ihre Kinder haben Plüschtiere im Bett? Bei Allergikern empfiehlt es sich, diese aus dem Zimmer zu entfernen. Sie sind Staubfänger und bieten eine Wohlfühlumgebung für Milben. Ihre Kinder möchten sich von ihren plüschigen Freunden nicht trennen? Dann sollten sie diese zumindest regelmäßig bei 60 Grad waschen. Mit etwas Weichspüler, sorgen Sie außerdem für ein besonderes angenehmes Gefühl von der Bettwäsche auf der Haut. Diese Temperatur ist für die kuscheligen Gefährten zu heiß? Dann stecken Sie diese alternativ ins Gefrierfach. Milben mögen extreme Kälte genauso wenig, wie starke Hitze. 

 

Außerdem empfiehlt es sich, Schränke anstelle offener Regale in Ihrer Wohnung stehen zu haben. Sie möchten sich nicht komplett neu einrichten? Dann können Sie die Regalinhalte alternativ in geschlossenen Boxen aufbewahren. Diese sind im Vergleich zu einzelnen Elementen schnell und einfach abgestaubt. So vermeiden Sie, dass sich unnötiger Staub ansammelt.

 

Wir hoffen, dass diese Tipps ihnen das Putzen in Zukunft erleichtern und sie sich beschwerdefrei in den eigenen vier Wänden bewegen können. 

 


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