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Reinigungstipps für Allergiker

Staubfrei: Reinigungstipps für Allergiker

 

Atemnot. Geschwollene Augen. Hustenreiz. Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Besonders lästig ist es, wenn der Auslöser für die Symptome in den eigenen vier Wänden zu finden ist. Die häufigste Ursache für Niesanfälle oder verquollene Augen im eigenen Haus ist oft eine Hausstauballergie. Doch, dabei ist der Begriff Hausstauballergie so eigentlich nicht korrekt. Denn, die Betroffenen leiden nicht unter dem Hausstaub selbst, sondern unter den Milben bzw. dem Kot der Milben, die sich darin tummeln.

 

Frisch aufgewirbelter Staub kann die Symptomatik bei den Betroffenen noch zusätzlich verstärken. Doch, was tun, wenn das Haus geputzt werden muss? Das bisschen Haushalt macht sich schließlich NICHT von allein’.

 

Was Sie tun können, um sich als Allergiker beim Putzen vor Staub zu schützen und wie Sie künftig einer neuen Staubansammlung vorbeugen erfahren Sie hier:

 

Holen Sie sich Unterstützung

Auch wenn oder gerade wenn Sie AllergikerIn sind, sollten Sie Ihre Wohnung regelmäßig von Staub befreien. Wenn möglich, nehmen Sie sich eine Haushaltshilfe, die Ihnen die staubigste Arbeit abnehmen kann, um Ihre Atemwege nicht unnötig zu belasten. Das kommt finanziell nicht infrage? Sprechen Sie sich mit Familienmitgliedern ab. Wer kann Ihnen unter die Arme greifen? Erklären Sie Ihre Situation und bieten Sie an, an anderer Stelle einzuspringen. Kochen Sie besonders gut? Wer ließe sich da nicht gern bestechen? J

 

Lassen Sie frische Luft rein

Ein Zimmer wurde gerade geputzt? Dann vermeiden Sie die nächsten zwei Stunden, diesen Raum zu betreten. Vor allem, wenn der Boden gesaugt wurde gilt: Abstand halten! Ein Staubsauger wirbelt den Staub erst einmal auf. In der Luft sind nach einer Reinigung etwa 50 Prozent mehr Allergene in der Luft messbar. Es empfiehlt sich deshalb außerdem, nach dem Saugen die Fenster zu öffnen und die gereinigten Räume zu lüften, bevor Sie sich dort aufhalten.

 

Auch während des Putzens wird empfohlen, die Fenster zu öffnen. Das sorgt nicht nur für frische Luft, sondern außerdem für eine geringere Luftfeuchtigkeit, was wiederum für die Atemwege besser ist.  

 

Bodenreinigung für Allergiker

Wenn Ihr Haus oder Ihre Wohnung mit einem glatten Boden ausgelegt ist, sollten Sie dennoch auf einen Besen verzichten und alternativ zu einem Staubsauger greifen. Dieser wirbelt weniger Staub auf und ist zudem in Ausführungen erhältlich, die speziell für Allergiker entwickelt wurden. Zimmer mit glatten Böden sollten Sie mindestens jeden zweiten Tag einmal feucht wischen. Hausstaub und der darin erhaltene Milbenkot werden so in Grenzen gehalten. Feuchtes Wischen, beispielsweise mit Allzweckreiniger, verhindert ein unnötiges Aufwirbeln von Staub und reicht vor allem in Badezimmer und Küche häufig aus, um

 

Gut eingepackt

Milben fühlen sich vor allem in ihrer Matratze und Bettwäsche besonders wohl. Um sich vor Milben zu schützen, sollten Sie ihre Matratzen deshalb in sogenannte Encasings einpacken. Diese Hüllen sind atmungsaktiv und gleichzeitig undurchlässig für Milben. Zusätzlich sollten Sie Ihre Bettwäsche alle 2 Wochen bei 60 Grad mit Waschmittel in der Waschmaschine waschen. Auch das hilft, den Milbenbefall zu reduzieren. Zusätzlich können Sie für Matratzen und Bettwäsche Antimilben-Sprays einsetzen.

 

Ihre Kinder haben Plüschtiere im Bett? Bei Allergikern empfiehlt es sich, diese aus dem Zimmer zu entfernen. Sie sind Staubfänger und bieten eine Wohlfühlumgebung für Milben. Ihre Kinder möchten sich von ihren plüschigen Freunden nicht trennen? Dann sollten sie diese zumindest regelmäßig bei 60 Grad waschen. Mit etwas Weichspüler, sorgen Sie außerdem für ein besonderes angenehmes Gefühl von der Bettwäsche auf der Haut. Diese Temperatur ist für die kuscheligen Gefährten zu heiß? Dann stecken Sie diese alternativ ins Gefrierfach. Milben mögen extreme Kälte genauso wenig, wie starke Hitze. 

 

Außerdem empfiehlt es sich, Schränke anstelle offener Regale in Ihrer Wohnung stehen zu haben. Sie möchten sich nicht komplett neu einrichten? Dann können Sie die Regalinhalte alternativ in geschlossenen Boxen aufbewahren. Diese sind im Vergleich zu einzelnen Elementen schnell und einfach abgestaubt. So vermeiden Sie, dass sich unnötiger Staub ansammelt.

 

Wir hoffen, dass diese Tipps ihnen das Putzen in Zukunft erleichtern und sie sich beschwerdefrei in den eigenen vier Wänden bewegen können. 

 

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Die 7 größten Sauberkeitsmythen

Gesamten Beitrag lesen: Die 7 größten Sauberkeitsmythen

Die 7 größten Sauberkeitsmythen

Rund um Hygienestandards und Putzrituale ranken sich viele Mythen. Einige von ihnen sind wahr, andere sollten kritisch hinterfragt werden. In diesem Beitrag finden Sie eine Auflistung einiger Sauberkeitsmythen, die wir einmal genauer unter die Lupe genommen haben.

 

1.Auf Geld sammeln sich Bakterien und Keime? Falsch!

„Wenn du Geld angefasst hast, musst du dir hinterher unbedingt die Hände waschen.“ Kinder dürfen sich diesen Satz regelmäßig anhören. Doch, was ist wirklich dran am „schmutzigen Geld“?Erst einmal liegt es nahe, dass Geld Keime und damit auch Krankheiten übertragen kann. Schließlich wechselt in Deutschland jeder Euro etwa vierzig Mal pro Jahr den Besitzer und geht dementsprechend auch durch viele Hände.Doch, von einer wirklichen Keimschleuder sind Mützen und Geldscheine viel weiter entfernt als angenommen: Australische Forscher haben herausgefunden, dass Münzen und Geldscheine nur in so geringer Menge mit Bakterien belastet sind, dass für uns keine Ansteckungsgefahr besteht. Damit ist widerlegt, dass Geld eine Krankheitswelle begünstigt.Mehr noch: tatsächlich haben es Bakterien, vor allem auf Münzgeld, richtig schwer zu überleben. Denn dort wird Kupfer verarbeitet, das für Bakterien tödlich ist.

2.Kosmetika sind Keimschleudern? Richtig!

Der erste Fakt hat Sie bereits überrascht? Dann wird Sie dieser hier auch zum Staunen bringen: Wussten Sie, dass Kosmetika zu den größten Keimschleudern des Alltags zählen und einen perfekten Nährboden für Mikroben aller Art bieten? Ein unangenehmer Gedanke, dass viele von uns etwas auf das Gesicht auftragen, das von seiner Kontamination her etwa der eines Toilettensitzes entspricht...

Tipp: Kosmetikpinsel regelmäßig unter lauwarmem Wasser ausspülen. Es gibt zudem entsprechende Shampoos, die für zusätzliche Sauberkeit sorgen.

3.Antibakterielle Reinigungsmittel sind überflüssig? Jein!

Unsere Angst vor Bakterien und Keimen verleitet uns oft dazu, zu antibakteriellen Reinigungsmitteln zu greifen, um Bad, Küche oder die Waschmaschine zu reinigen. Doch, wie wirkungsvoll sind diese Reinigungsmittel wirklich? Schützen sie uns tatsächlich besser vor Keimen? Darauf gibt es eine klare Antwort: Jein.Viele der Mikroben, die sich im Haushalt tummeln, sind für unseren Organismus tatsächlich völlig ungefährlich. Aus diesem Grund macht auch antibakterieller Reiniger nur bedingt Sinn. Mehr noch: Dieser richtet sogar oft mehr Schaden an, als dass er nutzt. Über das Abwasser gelangt er in die Umwelt, wo er das bakterielle Gleichgewicht stört. Die Folge: wir begünstigen die Bildung von resistenten Bakterien.Eine gute Alternative ist Essigreiniger. Dieser reicht oft aus, um für die nötige Hygiene in den eigenen vier Wänden zu sorgen.

 

4.Holzschneidebretter sind Keimschleudern? Falsch!

Wie für die meisten Haushaltsgegenstände gilt auch hier: gut gereinigt ist halb gewonnen. Reinigen Sie Ihre Schneideblätter regelmäßig und das zudem gründlich. Dann können Sie diese bedenkenlos verwenden.Plastikbretter kann man zwar bei 60°C in die Spülmaschine geben, sodass Bakterien und Keime keine Chance haben. Doch, im Gegensatz zu Plastik, besitzt Holz dank seiner Harze und ätherischen Öle keimtötende Eigenschaften. Zudem weisen einige Holzarten keimtötende Gerbsäure auf. Auch diese verhindert ein Ansiedeln von Mikroben auf der Oberfläche. Die schnelltrocknende Eigenschaft von Holz, verhindert außerdem ein langes Überleben von Bakterien auf den Schneidebrettern.

 

5.In der Küche reicht ein Handtuch für Geschirr und Hände? Falsch!

Zwei Fliegen mit einem Handtuch schlagen? Keine gute Idee... Um in der Küche einen guten Hygienestandard zu gewährleisten, sollten Sie auf jeden Fall zwei unterschiedliche Handtücher für Hände und Geschirr benutzen. Insbesondere auf den Händen können sich Darm-Keime sammeln. Damit diese nicht ins Essen gelangen, sollten beide Handtücher getrennt gelagert und außerdem regelmäßig ausgetauscht werden. Idealerweise wechseln Sie Geschirrhandtücher bereits nach ein paar Tagen, um der Ansammlung von Keimen vorzubeugen.Tipp: anstelle eines Händehandtuchs können Sie auch auf Papierhandtücher zurückgreifen. Diese landen nach der Benutzung im Abfall und verhindern somit eine Kontamination umliegender Küchenutensilien und -Oberflächen.

6.Händetrockner sind besser als Papierhandtücher? Falsch!

Inzwischen findet man sie fast überall. In Bars. In Restaurants. In Kaufhäusern. Bei der Arbeit: Händetrockner. Warme Luft soll hier den Zweck erfüllen, den vorher Papierhandtücher erfüllt haben – und, dabei sollen sie noch umweltschonend sein. Ein Supertalent ohne Makel? Das ist leider ein Trugschluss: Auf der Hygiene-Skala liegen die Warmluft-Trockner leider ganz weit unten.Die ausgestoßene Luft verteilt Bakterien und Keime über eine Fläche von bis zu 3 Metern. Im Vergleich zu Papierhandtüchern sind Handtrockner somit wahre Bakterienschleudern. 

 

7. Mit den neuen Waschmitteln wird die Wäsche schon bei geringer Temperatur rein? Falsch!

Auch wenn die Waschmaschinen heutzutage bei niedrigen Temperaturen bereits sehr viel gründlicher reinigen als in der Vergangenheit, heiß ist immer noch hygienischer. Vor allem bei stark verschmutzter Wäsche, ist ein Waschgang bei 60°C zu empfehlen. So beugen Sie dem Verteilen von keimen in der Waschmaschinen-Trommel vor. Bei 60°C und einem Vollwaschmittel haben Keime und andere Bakterien keine Chance.

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Die 6 besten Reinigungsmittel für Ihr Reinigungsunternehmen

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Die 6 besten Reinigungsmittel für Ihr Reinigungsunternehmen

 

Die Reinigungsindustrie bietet Ihnen eine riesige Auswahl an Reinigungsmitteln, die Ihr Reinigungsunternehmen unbedingt verwenden sollte. Doch, welche Putzmittel benötigt Ihr Team wirklich? Wir stellen Ihnen die 6 wichtigsten Reinigungs-Must-Haves vor, die Ihr Unternehmen unbedingt im Repertoire haben sollte:

 

1. Essigreiniger

Ein Reinigungsmittel, das unter keinen Umständen auf der Liste der Must-Haves fehlen darf, ist Essigreiniger. Er ist ein echtes Multitalent: er rückt nicht nur Kalkablagerungen auf Armaturen, Waschbecken und Fliesen zu leibe, sondern entfernt zudem Flecken streifenfrei von Spiegeln und Fenstern. Ob verdünnt, bei leichteren Verschmutzungen oder unverdünnt, beispielsweise bei hartnäckigen Kalkrückständen, Essigreiniger sollte unbedingt Bestandteil Ihres Reinigungsrepertoires sein.

 

2. Universalreiniger

Ein echter Klassiker ist außerdem Universalreiniger. Wie sein Name vermuten lässt, ist auch er vielseitig einsetzbar. Er befreit glatte Oberflächen und Fußböden zuverlässig von Verschmutzungen aller Art. Nur bei Holzoberflächen ist Vorsicht geboten: Die enthaltenen Tenside können die Oberfläche angreifen. Alternativ sollten Sie hier auf Holzreiniger zurückgreifen.

 

Tipp: Sie haben keinen Universalreiniger zur Hand? Natron kann bei vielen Verschmutzungen eine gute Alternative sein.

 

3. Scheuermittel

Eine weitere Putzhilfe, auf die Sie nicht verzichten sollten, ist Scheuermilch. Unterschiedliche Schleifpartikel führen hier zum gewünschten Effekt: Marmor, Kreide oder Quarz entfernen Ablagerungen und sorgen für den gewünschten Glanz - ohne die betroffenen Oberflächen dabei zu zerkratzen.

 

4. Sanitärreiniger

Dank seiner dickflüssigen Konsistenz bleibt WC-Reiniger an den Innenseiten der Toilettenschüssel haften. So kann er nach einer gewissen Einwirkzeit (15-20 Minuten) selbst hartnäckige Ablagerungen effektiv bekämpfen. Mit der Toilettenbürste kann außerdem nachgeholfen werden.

 

Tipp: geben Sie etwas Sanitärreiniger in die Klobürstenhalterung. So bleibt nicht nur die Klobürste länger sauber. Bei jeder Benutzung wird die Toilette so zusätzlich gereinigt.

 

5. Geschirrspülmittel

Die Reinigung von schmutzigem Geschirr übernimmt die Spülmaschine? Weshalb Sie auf Geschirrspülmittel trotzdem nicht verzichten sollten: das Spülmittel reinigt neben verschmutztem Geschirr auch Oberflächen in der Küche zuverlässig.

 

Tipp: Für eine streifenfreie Reinigung entfernen Sie Rückstände des Spülmittels zudem mit einem feuchten Tuch.  

 

6. Lappen und Schwämme

Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden, verwenden Sie für unterschiedliche Flächen und Verschmutzungen verschiedene Schwämme und Lappen. Spülen und wringen Sie diese zudem nach jeder Reinigung gründlich aus und lagern Sie diese getrennt voneinander. Eine Reinigung bei 60 Grad ist ideal. Ist dies nicht möglich, sollten die Putzutensilien unbedingt regelmäßig ausgetauscht werden. Millionen (!) von Bakterien und Keimen aller Art fühlen sich in feuchten Lappen und Schwämmen pudelwohl.

 

Tipp: Legen Sie sich einen Vorrat an Putzlappen und -schwämmen an. Bei Bedarf haben Sie so immer einen neuen, sauberen Putzhelfer zur Hand. Ganz nach dem Motto: „Sie haben etwas aufgewischt, das Sie nicht im Mund haben wollen? Dann wird es Zeit, den Schwamm auszutauschen.“ Eine gute Alternative sind außerdem Wischtücher. Diese wandern nach einmaliger Verwendung in den Müll und verhindern somit eine Kontamination umliegender Putzutensilien.

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Unnützes Wissen: 14 Fakten rund um den Toilettengang

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Durchschnittlich verbringen wir etwa drei Jahre unseres Lebens auf dem stillen Örtchen. Grund genug also, um uns mit interessanten und lustigen Fakten rund um das Thema Toilettengang und -hygiene zu beschäftigen. Im folgenden Beitrag präsentieren wir Ihnen 14 interessante Fakten rund um die Tätigkeit, über die ungern gesprochen wird, aber die dennoch jeder kennt.

Viel Spaß beim Staunen und Schmunzeln.

  1. Namensgebung – Das Wort Toilette stammt vom französischen „toile“ ab. Einem Tuch, das in der Vergangenheit dazu diente, sich während des Toilettengangs abzuschirmen.
  1. Erfindung – Die Erfindung des Toilettenpapiers verdanken wir den Chinesen: Die erste Erwähnung von Toilettenpapier ist in China für das 6. Jahrhundert dokumentiert. Das erste richtige Toilettenpapier wurde schließlich im 14. Jahrhundert in China produziert.
  1. Tag des Toilettenpapiers - Am 26. August ist der Tag des Toilettenpapiers
  1. Verletzungsrisiko - Angeblich liegt das Verletzungsrisiko bei einem Toilettengang bei 1:10.000.
  1. Welttoilettentag - Am 11. November ist Welttoilettentag. Und, das hat einen ernsten Hintergrund: Die Welttoilettenorganisation möchte damit auf die Hygienischen Missstände in der Welt hinweisen. Mehr als 40% der Weltbevölkerung haben noch immer keinen Zugang zu sanitären Anlagen.
  1. Lieblingsbeschäftigung (auf dem stillen Örtchen) – Zeitunglesen wurde inzwischen von der Benutzung des Smartphones abgelöst. Eine Umfrage ergab, dass etwa 80 Prozent der Deutschen sich die Zeit auf der Toilette mit ihrem Smartphone vertreiben. Was sie damit machen? Vor allem Nachrichten schreiben oder auf Facebook surfen. Jeder zehnte telefoniert sogar!Da möchte man vielleicht gar nicht mehr so genau wissen, wann und wo die letzten Facebook-Posts von Kollegen, Freunden und Bekannten abgesetzt wurden....
  1. Reingefallen! - Womit wir auch gleich beim nächsten Punkt wären:  Allein in Großbritannien fallen jedes Jahr mehr als 850 000 Handys in die Toilette.
  1. Platzmangel – An Räumen mangelte es den Reichen und Schönen in Versailles nicht. 2000 Räume aller Art waren im Schloss zu finden. Darunter jedoch nur ein einziges Badezimmer mit Toilette.
  1. Hygienemangel – Die öffentlichen Toiletten Frankreichs sind die schmutzigsten Europas. Da hilft nach Benutzung nur eine gründliche Handhygiene.
  1. Saubere Sache – das Gerücht, dass die Toilette der dreckigste Ort in einer Wohnung ist, hält sich noch immer hartnäckig. Dabei sieht es ganz anders aus: das WC zählt dort tatsächlich zu den saubersten Orten. Da der Toilette beim Putzen in der Regel besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, bieten die kalte und glatte Keramik denkbar schlechte Lebensbedingungen für Bakterien.
  1. Lebenszeit - Etwa drei Jahre unseres Lebens verbringen wir auf dem stillen Örtchen.
  1. Schließen bitte! – Klappen Sie den Deckel vor dem Spülen herunter? Ja? Nein? Mal so, mal so? Der folgende Fakt könnte ihr Vorgehen für immer verändern: Steht der Klodeckel beim Spülen offen, herrscht Alarmstufe rot! Das Toilettenwasser kann nämlich bis zu sechs Meter weit aus der Schüssel herausspritzen. Man möge sich also nur einmal vorstellen, was sich alles in unmittelbarer Nähe befindet: Zahnbürsten. Handtücher. Handseife. Fliesen. Spiegel.... Da hilft nur eine Grundreinigung – und eine neue Zahnbürste.                                                                 
  2. Heiratsantrag - Tony Blair machte seiner Frau einen Heiratsantrag als sie gerade die Toilette putzte.
  1. Die Frage aller Fragen – Falter, Knüller oder Wickler? Eine Frage die die Menschheit wohl ebenso sehr beschäftigt wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei. Auf die Papier-Frage findet sich jedoch relativ einfach eine Antwort: Rund 70 Prozent der Deutschen falten ihr Toilettenpapier vor der Benutzung und nur etwa sieben Prozent von ihnen knüllen das Papier vor der Verwendung. Ein kleiner Anteil (etwa zwei Prozent) wickelt sich das Papier sogar um die Hand.

 

Interessant: In den USA ist es genau umgekehrt: dort wird das Knüllen dem Falten vorgezogen.  

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Die 4 größten Keimschleudern im Büro

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Die 4 größten Keimschleudern im Büro

 

Einen großen Teil unseres Tages verbringen wir im Büro. Wie vielen Keimen wir dort tagtäglich ausgesetzt sind, ist uns meist gar nicht bewusst. Wir haben die am meisten kontaminierten Gegenstände im Büro für Sie identifiziert. Wo Sie besonders vorsichtig sein müssen und wie Sie sich schützen können, erfahren Sie hier:

 

  1. Die Kaffeetasse

Den Tag im Büro erst einmal mit einem frischen Kaffee beginnen. In Deutschland gilt Kaffee noch immer als DAS Getränk Nummer 1. Allerdings ist der Kaffee schon gleich nicht mehr so frisch, wenn die Tasse noch vom Vortag stammt...

 

Vor allem, wenn im Großraumbüro akuter Tassenmangel herrscht, bietet es sich an, die Tasse nach Feierabend einfach auf dem Schreibtisch stehen zu lassen und sie am nächsten Tag gleich noch einmal zu verwenden.

 

Wird die Tasse vor der nächsten Benutzung jedoch nicht gründlich mit Geschirrspülmittel gereinigt, verwandelt sie sich schnell vom Genussmittelträger zur Keimschleuder: 351 Mikroben tummeln sich auf jedem Quadratzentimeter einer schmutzigen Kaffeetasse – und das nach nur einem Tag! Also: Tasse vor der nächsten Benutzung unbedingt reinigen!

 

  1. Der Fahrstuhlknopf

Erst einmal mit den Fingern über den Toilettensitz streichen und dann das Croissant zur Hand nehmen? Wie absurd! Denn, dass würde bedeuten, dass Sie eine Vielzahl Keime auf Ihrem Frühstück verteilen würden. Bis zu 49 verschiedene Mikroben tummeln sich auf jedem Quadratzentimeter eines Toilettensitzes, um ganz genau zu sein.

 

Aber, Achtung! Können Sie sich wirklich entspannt zurücklehnen? Nehmen Sie morgens den Fahrstuhl oder laufen Sie lieber die Treppen? Wenn Sie zu Ersteren gehören, drücken Sie wahrscheinlich mindestens zwei Mal täglich den Fahrstuhlknopf. Und, dort fühlen sich bis zu 93 Mikroben pro Quadratzentimeter wohl.

 

  1. Die Computertastatur

Der Klassiker der Keimschleudern ist die Computertastatur. Die Gerüchte über ihre Kontamination sind also tatsächlich wahr. Hier tummeln sich bis zu 109 Keime auf jedem Quadratzentimeter. Noch etwas wohler fühlen sie sich nur auf Ihrer Schreibtischplatte.

 

Dort treffen Sie auf bis zu 124 Kleinstorganismen pro Quadratzentimeter. Sprich: auch, wenn Sie sich Ihre Hände nach dem Fahrstuhl gründlich mit Handseife gewaschen haben - ihr Croissant ist auch an ihrem Arbeitsplatz vor Keimen nicht sicher.

 

Um einer Kontamination und damit verbundenen Infekten vorzubeugen, empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung von Tastatur und Schreibtisch mit einem entsprechenden Reinigungsmittel.

 

  1. Der Telefonhörer

Wie die Tastatur gehört auch das Telefon zu einem viel genutzten Gebrauchsgegenstand im Büro. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass er einen der besten Nährböden für Keime bietet.

Bis zu 284 Mikroorganismen leben auf seiner Oberfläche.

 

Abhilfe kann auch hier eine regelmäßige Reinigung schaffen. Doch, wer nimmt hier nicht gern selbst Putzpapier und Reinigungsmittel in die Hand? Schließlich ist alles besser, als sich von einer Mikroben-Kolonie bei wichtigen Geschäftsgesprächen belauschen zu lassen.

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Desinfektionsmittel vs. Händewaschen

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Desinfektionsmittel vs. Händewaschen

Am 4. Mai ist Welthandhygienetag. Das nehmen wir zum Anlass, um das Thema Händewaschen einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Was bedeutet Handhygiene eigentlich genau? Und, wann ist sauber wirklich sauber?

Auf der Arbeitsplatte in der Küche. In der U-Bahn. Auf der Computertastatur oder am Einkaufswagen. Keime lauern überall. Einmal kurz das Auge gerieben oder am Fingernagel geknabbert. Schon machen wir den Weg frei für Keime, die sich in unseren Schleimhäuten einnisten.

Was können wir tun, um uns vor Erkältungen und anderen Krankheiten zu schützen? Ist regelmäßiges Händewaschen die Lösung oder sollten wir unsere Hände außerdem desinfizieren? Ist desinfizieren vielleicht sogar die bessere Lösung?

In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen rund ums Thema Handhygiene.

Heiß = Besser?

Heißes Wasser ist eine große Hilfe beim Reinigen von Böden und Kleidung. Es entfernt Flecken und tötet Keime ab. Zu kann unserer Haut jedoch schaden. Lauwarmes Wasser reicht für die Handhygiene vollkommen aus, wenn man die richtige Technik anwendet. Keime werden beim Händewaschen nämlich durch die Mechanik und nicht durch die Hitze des Wassers vernichtet.

Vor allem bei kalten Temperaturen ist außerdem eine gute Handpflege wichtig. Wasser und Seife entziehen der Haut wichtige Fette, die sie braucht, um sich gegen kalte Temperaturen schützen zu können. Regelmäßiges Eincremen ist deshalb unverzichtbar. 

Wann ist sauber wirklich sauber?

Generell muss man unterscheiden, in welcher Situation wir uns befinden. Eine Ärztin oder Krankenschwester in einem Krankenhaus muss zur Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern viel penibler auf die Keimfreiheit ihrer Hände achten. In einem Krankenhaus lauern viel mehr Krankheitserreger als uns in unserem Alltag normalerweise begegnen. Es wäre fatal, wenn Bakterien oder Viren von einem Patienten auf einen anderen übertragen werden. Dementsprechend erfolgt die Handhygiene mit Hilfe von hochdosierten Händedesinfektionsmitteln.

Desinfektionsmittel, die im medizinischen Bereich zum Einsatz kommen, sind für den privaten Haushalt jedoch nicht empfehlenswert. Denn, sie töten auch unbedenkliche Keime, die unser Immunsystem braucht, um seine Abwehr zu trainieren.

Im Alltag reicht es aus, die Hände mit hautfreundlicher Seife zu waschen, und sie anschließend gründlich, beispielsweise mit einem Papierhandtuch, abzutrocknen. Insbesondere nach dem Toilettengang oder vor dem Umgang mit Lebensmitteln. Aber auch nach der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder dem Kontakt mit erkrankten Menschen oder Tieren wird ein gründliches Händewaschen empfohlen. Doch, auch hier reichte eine herkömmliche Handseife zum Reinigen aus. Ausnahmen bestehen, wenn man beispielsweise mit jemandem in Kontakt steht, der ein geschwächtes Immunsystem hat oder beispielsweise der Arbeitsplatz besonderen Hygienevorschriften unterliegt.

So funktioniert Händewaschen richtig

Händewaschen ist nicht gleich Händewaschen. Auf das „Wie“ kommt es an. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Zeit: Etwa 30 Sekunden sollte man für ein gründliches Händewaschen einplanen. Bei stark verschmutzen Fingern sollte es länger sein. Außerdem erfüllt ein einfaches Abspülen noch nicht den Zweck einer gründlichen Reinigung.  Um ganz sicher gehen zu können, dass die gefährlichsten Keime verschwunden sind, müssen vor allem Fingerzwischenräume, Fingerkuppen und Nagelbetten mit Seife geschrubbt werden. Hier fühlen sich Keime besonders wohl.

Handhygiene im Krankenhaus

Im Krankenhaus herrscht im wahrsten Sinne ein anderes Klima. Besucher und Ärzte sollten sich bei Betreten und Verlassen eines Patientenzimmers die Hände desinfizieren, um einer möglichen Kontamination mit keimen vorzubeugen. Natürlich darf dennoch nicht auf das herkömmliche Händewaschen verzichtet werden. Auch als Patient selbst darf man ein Auge darauf haben, dass das medizinische Personal diesen Hygienevorschriften folgt, bevor sie mit einem in Kontakt treten. Vor allem gilt dies für alle Maßnahmen, bei denen offene Wunden oder Schleimhäuten behandelt werden.

Gibt es alltagstaugliche Desinfektionsmittel?

In Drogeriemärkten und Apotheken findet man inzwischen immer mehr Händedesinfektionsmittel, die beispielsweise im Alltag in der Handtasche mitgeführt werden können. Wieviel Sinn macht der Einsatz solcher Produkte?

Erst einmal sei gesagt, dass auch diese Desinfektionsmittel keinen Ersatz für das gründliche Händewaschen darstellen. Allerdings können diese eine gute Lösung sein, wenn beispielsweise in einer öffentlichen Toilette keine Handseife vorhanden ist oder man sich auf einem Festival befindet, auf dem die hygienischen Rahmenbedingungen selten zufriedenstellend sind. Außerdem profitieren Menschen, die einem erhöhten Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind, vor allem in den Wintermonaten, von diesen Produkten.

Das größte Risiko, sich bei einer Erkältung oder einem grippalen Infekt anzustecken, geht jedoch in erster Linie nicht nur von einer mangelnden Handhygiene aus. Viren werden größten Teils über die Luft übertragen.

Zwei weitere Maßnahmen, die helfen gesund zu bleiben, sind:

  1. In die Armbeuge niesen, anstatt die Hand vor den Mund zu halten – ansonsten besteht die Gefahr, einen über die Hand aufgenommenen Keim, auf die eigenen Schleimhäute zu übertragen.
  2. Wenn möglich, sollten Menschenansammlungen, vor allem zu Zeiten einer Grippewelle oder einer Welle von Magen-darm-Infekten, vermieden werden. Da das im Alltag oft nicht umzusetzen ist, kann hier alternativ, zeitweise auf Handdesinfektionsmittel zurückgegriffen werden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Desinfektionsmittel in keinem Falle ein gründliches Händewaschen ersetzen. Jedoch können sie in bestimmten Fällen unterstützend zum Einsatz kommen. Insbesondere, wenn eine Schwäche des Immunsystems bei einem Selbst oder einer Kontaktperson besteht. 

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